Brandneue konzeptionelle Songsammlung der Bremer Lied- und Folkband als CD auf dem eigenen Label Müller-Lüdenscheidt. Nach Tausenden von Konzerten in halb Europa, zahlreichen Radio- und Fernsehauftritten, fünf Schallplattenkritik-Preisen und mehreren Nummer-Eins-Titeln in der Liederbestenliste ist das Bremer Quartett Die Grenzgänger unter Freunden traditionellen Liedguts längst mehr als ein Geheimtipp. Ihre unbändige Spielfreude und gleichermaßen unterhaltsam wie intelligent gestrickten Programme begeistern ein immer breiteres Publikum. Mit „Wessen Welt Ist Die Welt?“ spielen Die Grenzgänger Lieder und Texte der mutigen Bauern, Bergleute und anderer verarmter Städter und Dörfler, die sich vor 500 Jahren gegen maßlose Fürsten und Kardinäle, Leibeigenschaft und Fronarbeit erhoben. Sie ziehen die Parallelen vom „Bauernkrieg“ von 1524/1525 bis zur heutigen Klimakrise. Wenige der Original-Lieder sind überliefert, wurden ihre Verfasser und die, die sie sangen, doch verfolgt und nicht selten hingerichtet, doch ließ sich einiges rekonstruieren. Material aus der bedeutenden Sammlung „Deutsche Volkslieder demokratischen Charakters“ von Wolfgang Steinitz (1954/1962) und Songs von Bertolt Brecht treffen auf Geschichten des legendären Bundschuh-Führers Jos Fritz, Passagen aus den Reden Thomas Müntzers und aus den Memminger Artikeln, einer der frühesten gedruckten Erklärung der Menschenrechte von 1525.