Und was für ein Album es ist. In westlicher Popmusik ist das Feiern des Lebens, der Gemeinschaft nicht unbedingt verankert, weder musikalisch noch inhaltlich. The Bland haben das früh verstanden und sich bei der Produktion des Albums von Musikkulturen und Genres leiten lassen, in denen das viel selbstverständlicher, viel vielschichtiger Tradition ist. Ähnlich wie bei ‹Graceland«, Paul Simons Kollaboration mit Mbaqanga-Musikern, suchte die Band nach Einflüssen und Inspiration in Nicht-westlichen Musikkulturen wie (Samba?)...,Die Lieder auf "La Hata Vitoye" bringen die Hüften zum Schwingen und zaubern ein Lächeln ins Gesicht. Jedes erzählt eine andere Geschichte aus dem Dorf. Ein Dorffest, ein gemeinschaftliches Abendessen, eine Affäre - alle Facetten des Lebens. The Bland werden diese Geschichten auf ihrer Tour hinaus in die Welt tragen. Sie beschränken sich dabei nicht auf das reine Darbieten der Songs - Theater, Kunstperformance, was Teil der "La Hata Vitoye" Welt ist, wird auch mit unterwegs sein.