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TOTEN CRACKHUREN IM KOFFERRAUM (TCHIK) , THE

Jung, Talentlos & Gecastet (Reissue)

11,49 €

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  • Veröffentlichung: 06.12.2013
  • Label: Destiny Records
  • Genre: Independent
  • File under: Indie/Electro
  • Format: CD
  • Setinhalt: 1

Beschreibung (DE)

DESTINY präsentiert: das berüchtigte Debütalbum des polarisierenden Berliner Gesamtkunstwerk-Kollektivs als Reissue endlich wieder erhältlich!Schon mit dem Albumtitel machten die Wasted Girls (und Boys) eindeutig ihre Linie klar: besserwisserische Musikfeinschmecker, Auskenner und Trendscouts gleich von vorneherein in die Wüste schicken, um in Ruhe abfeiern zu können. 2010 auf dem wegweisenden Label BEAT THE RICH veröffentlicht, konnte sich das Album mit der ersten Single-Auskopplung "Ich Und Mein Pony", der schon damals eine rasante Erfolgsgeschichte im Internet vorausging, als echter Hingucker positionieren. Die showgeile Crew um die Gründerinnen LUISE FUCKFACE und DR. LYNN LOVE kreuzte, wenn auch vielleicht noch nicht ganz so elegant wie auf dem aktuellen Erfolgsalbum "Mama, Ich Blute" auf wildeste Art und Weise Electrobeats mit Eurodisco-Euphorie, Wave- und Punk-Minimalismus mit eingängigem Sugar-Pop sowie herrlich schnodderigen aber niemals wirklich dummen Lyrics. Der ruppige Sound erinnert hier zum Teil noch an die selige Electroclash-Hochphase mit Protagonistinnen wie PEACHES oder CHICKS ON SPEED. Ein Image, dass sich vor Neid erblassende Trendscouts nur zu gerne hätten einfallen lassen, entwickelte die Formation quasi durch "growing up in public" und "learning by doing" - mit sicherem Instinkt spielten sie von Anfang an geschickt mit fast schon schmerzhaft selbstironischem Gestus, gossenglamourösem Trash-Lifestyle, überbordendem Hedonismus und einer großen Schnauze, die bei IDEAL und HANS-A-PLAST zur Schule gegangen sein muss. Die 12 Songs auf "Jung,Talentlos & Gecastet", darunter wahre Hits wie "Crackhurentanz", "Ich hab keinen Spass", "Wir hassen Sport" oder "Katzenfleisch", die irgendwo zwischen Ballermann-Hymne und AUDIOLITH-Electropunk genau so viel Begeisterung wie Entsetzen auslösten, zeigen eine Band mit viel Schmiss, Wut und Style auf dem galant gewählten dritten Weg zwischen Underground-Checkertum und Massenkompatibilität. Während die CRACKHUREN heute unter ihrem vollen Bandnamen zu bester Sendezeit bei STEFAN RAABs BuViSoCo auf der Bühne stehen, wurde das erste Album vom damaligen Label noch strikt unter dem Bandkürzel THE TCHIK veröffentlicht, um die Chancen auf Airplay und Mainstream-Präsenz maximal zu steigern. Heute geht"s anders, wie man inzwischen weiß.

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